Klimatipp: Warum Stromsparen das Klima schützt
Kraftwerke gibt es weder finanziell noch energetisch zum Nulltarif. Für die Errichtung, den Betrieb, ggf. die Brennstoffbeschaffung (und die Restebeseitigung wie Asche oder Atommüll), etc. und für den späteren Abriss des Kraftwerkes ist Energie notwendig - die graue Energie. Daraus ergeben sich Kohlendioxid-Emissionen.
Laut Ökoinstitut resultieren aus einer Kilowattstunde Strom aus einem Atomkraftwerk bis zu 61 Gramm CO2, aus einem Windpark rund 23 Gramm, aus einem Wasserkraftwerk rund 39 Gramm, aus einem Braunkohlekraftwerk über 1.100 Gramm und aus einem Steinkohlekraftwerk fast 900 Gramm CO2. Erdgas-betriebene Blockheizkraftwerke (BHKW) liegen bei 5 Gramm pro Kilowattstunde. Am besten schneiden Biogas-BHKWs mit minus 414 Gramm CO2 ab. Der Grund dafür ist, dass diese Kraftwerke nicht nur Strom, sondern auch Wärme erzeugen und damit den hohen CO2-Ausstoß der fossilen Wärmegewinnung teilweise ersetzen.
Quelle: BUND Baden-Württemberg


